Eingeschränkt im Alltag

Stationenlernen "Eingeschränkt im Alltag – Arten von Behinderungen kennen lernen und erfahren"

Im Rahmen des Deutschunterrichts liest die Klasse 6a im Moment den Jugendroman "Vorstadtkrodkodile" von Max von der Grün. In dem Roman sitzt eine der Hauptpersonen aufgrund einer Querschnittslähmung im Rollstuhl und möchte in die Bande der Vorstadtkrokodile aufgenommen werden. Die Bande kämpft mit den typischen Problemen, mit denen sich auch in der Wirklichkeit viele körperlich Behinderte auseinander setzen müssen. Um für die Schülerinnen und Schülern der 6a erfahrbar zu machen, wie sich das Leben durch verschiedene Behinderungen verändert, fand am Dienstag, den 25. November ein Stationenlernen unter dem Motto "Eingeschränkt im Alltag – Arten von Behinderungen kennen lernen und erfahren" statt. An 6 Stationen konnten die Kinder der integrativen Klasse Auswirkungen von Behinderungen selbst erfahren.


Hier ein paar Äußerungen von Schülerinnen und Schülern nach dem Stationenlernen:
Maria: "Ich habe es zwar nur nachgespielt, aber es gibt auch Leute, die das tagtäglich erleben und davor habe ich großen Respekt."
Barbaros über das Rollstuhlfahren: "Ich habe mich nicht so wohl gefühlt, weil es schon schwer war zu bestimmen, ob man jetzt rechts oder links fahren will."
Michelle über Blindenschrift: "Ich habe mich etwas hilflos gefühlt, als wir einen normalen Satz in Blindenschrift und einen Text in Blindenschrift in 'normale Schrift' übersetzen sollten."
Lina: "Das Projekt fand ich gut, weil man die verschiedenen Behinderungen kennen lernt."
Jinan: "Man fühlt sich in einem Rollstuhl wirklich ein bisschen ängstlich, weil man auch ganz viel Vertrauen in die Person haben muss, die sich um dich sorgt."
Fabrice über das Rollstuhlfahren: "Es war sehr schwer zu fahren und zu lenken und man braucht ganz viel Kraft."
Gentijan: "Wenn ich im Rollstuhl sitzen würde, dann könnte ich nie wieder Fußball spielen und keinen Sport mehr treiben."