Politiker treffen auf Rapper

Am 24.02.2016 begab sich die 9. Jahrgangsstufe zum Projekt "Fair..Rappt" in die Weststadthalle in Essen.

Bei einer Diskussion trafen die zwei Politiker, Frank Müller und Benjamin Daniel Thomas, auf die Rapper Schlakks und 2Seiten. Das Publikum durfte mitdiskutieren. Es wurden insgesamt 4 Musikvideos abgespielt, die natürlich alle was mit den Themen Flüchtlinge, Rassismus und Integration zu tun hatten. Nach jedem Video hat einer der beiden Moderatoren sich eine der 4 Personen ausgesucht und Fragen gestellt und kamen der Diskussion immer einen Schritt näher. Die erste Meinung bei der Diskussion, die hauptsächlich von den meisten geteilt wurde, war: ,,Es soll die Ungleichheit zwischen reichen und armen Menschen geändert werden und man soll nicht immer auf die Untenstehenden achten. Man soll nicht diese Leute abwertend sprechen, sondern mal darauf achten, was eigentlich mit den reichen Menschen ist."
Nach dem 2. Video äußerte sich dann Frank Müller in der Runde, dass es viele Wahrheiten gibt. Doch man soll nicht alles glauben, was man in allen Medien und im Chatroom mitbekommt und als Wahrheit kundgetan wird. Er machte deutlich die Aufforderung, Erzählungen nachzufragen und zu hinterfragen. Nicht alles ist wirklich wahr und man merkt dann die Fehler.
Der Schlusssatz kam von einer Schülerin aus dem Publikum, welche sagt: "Inklusionsschüler sind auch nur Schüler. Sie sind nicht anders als wir. Wir sehen sie als ganz normale Schüler an und nicht als Inklusionsschüler! "
Der Rapper von 2Seiten gab dem Publikum noch ein paar Worte mit auf den Weg: ,,Mehr Mensch sein, weniger ich sein!"

Celine O.

Wenn „Leid“ zu „Leidenschaft“ wird – Besuch des Films "Leiden schafft"

Ein Film über Musik, Identität und Hip-Hop-Kultur

Die Stufe 9 hat am 24.02.2016 den Film "Leiden schafft" des Regisseurs Mirza Odabaşi gesehen. Nachdem alle Schülerinnen und Schüler am Kino angekommen waren, wurde ihnen zuerst der Regisseur vorgestellt, der auch die Idee für den Film hatte. Der Regisseur erklärte den interessierten Schülerinnen und Schülern des Alfred-Krupp-Gymnasiusm, dass er den Film selbst bearbeitet und gedreht hat. Er sagte, dass auch er selbst Rapper sei und daher mit den gängigen Klischeebildern und Vorurteilen zum Thema „Rap“ und „Gangsterrap“ in seinem Film aufräumen wolle. Laut Odabaşi verbinden nämlich immer noch viel zu viele Menschen mit dem Wort „Rap“ gewaltverherrlichende Texte mit zahlreichen Beleidigungen. Sein Anliegen bestehe daher vielmehr darin, aufzuzeigen, wie der kreative Schaffensprozess beim Rappen aussieht. Der Fokus des Films lag dementsprechend insbesondere auf dem Schaffensprozess, aber thematisierte ebenso die Entstehung des Raps. So ging der Film z.B. der Frage nach, wer mit „Rap“ überhaupt begonnen hat und wie sich „Rap“ und „Hip Hop“ weiterentwickelt haben. Im Anschluss an den Film wurden einige Rapper und Rapperinnen in Form von kleineren Interviews zum Film und zu ihrem persönlichen Schaffensprozess befragt. Auch für die Schülerinnen und Schüler bestand nach der Filmvorführung ausreichend Zeit, um Fragen zu stellen, z.B. zur Person des Regisseurs und auch zum Film. Insgesamt gesehen bekamen die Schülerinnen und Schüler der AKS einen interessanten Einblick in die Hip-Hop-Kultur sowie in die Geschichte des Rap.

Alina Brezjanovic (9a, Schülerzeitungs-Team)