EU- Projekttag der Q2

Am Dienstag, dem  24.09.13 fand ein Seminar über die Funktions- und Wirkungsweise der EU für die Q2 statt. Geführt wurde das Seminar von den beiden Studentinnen Magdalena und Jelena von der Schwarzkopf-Stiftung. Zuerst wurde ein Positionierungsquiz mit uns gemacht, bei dem wir uns dazu äußern mussten, wie wichtig uns bestimmte Aspekte in der EU waren. Themen waren unter anderem das Handelsabkommen, das einen einheitlichen EU-weiten Handel ermöglicht oder der mögliche Beitritt der Türkei in die EU.
Anschließend konnten Fragen, die wir zu der EU hatten, auf Zettel schreiben. Die Fragen, die davon ungeklärt geblieben sind, würden zum Ende des Seminars geklärt werden.
Hierzu  wurde zum Einstieg in die Arbeitsphase der Film „Du und die EU“ gezeigt, der die Möglichkeiten darstellte, die man als junger Mensch, durch zum Beispiel Stipendien oder die Europawahlen hat, durch die EU zu profitieren und an ihr teilzuhaben.

Mit dem gewonnenen Wissen ging es dann in die Arbeitsphase. Hierbei wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt, von denen sich eine mit der Geschichte der EU, die zweite mit der Gesetzgebung und die dritte mit der EU-Wahl auseinander setzte.
Zur Geschichte der EU wurde ein Zeitstrahl mit der Abfolge der verschiedenen Verträge und Abkommen erstellt, die letztendlich zur Entstehung der EU geführt haben. Diese wurden anschließend von der Gruppe vorgestellt und am Ende mussten die Mitglieder der anderen beiden Gruppen den Verträgen Oberbegriffe wie zum Beispiel „Vereinfachung des Marktes“ oder „Erhöhung der Reisefreiheit“ zuordnen.
Die zweite Gruppe erstellte ein Schaubild, inwiefern die verschiedenen Institutionen der EU bzw. der einzelnen Mitgliedsstaaten Einfluss auf die EU-weiten Richtlinien und Gesetze haben. Zum Beispiel, dass sich für Gesetze, die den Handel in der EU betreffen, die Wirtschaftsminister der 28 Mitgliedsstaaten beraten.
Die dritte  Gruppe ging es direkt um die Europawahlen. Hierbei übernahm jedes der fünf Gruppenmitglieder eine der fünf großen Parteien in Deutschland, die im Europaparlament als Bündnisse aus ihrem Gesinnungsbereich auftreten. So ist das Äquivalent zur SPD im EU-Parlament zum Beispiel die PES (Sozialdemokratische Partei Europas).
In der Vorstellung wurden dann die selbst entworfenen Wahlplakate der Europaparteien vorgestellt und in einem nachgestellten Wahlkampf die Siegerpartei gekürt.
In der letzten Phase des EU-Seminars wurden die verbliebenen Fragen aus dem Fragenspeicher beantwortet sowie ein Evaluationsbogen verteilt.
Zum Abschluss kann ich sagen, dass das Seminar das komplexe Thema Europa verständlicher gemacht hat.

(Jan Kersten, Q2)